Atme zweimal leise durch die Nase ein, das zweite Mal nur ein kleines Nachfassen, und lasse dann langsam, hörbar länger ausströmen. Dieser Reflex löst Lungenbläschenverklebungen, mindert CO₂-Stau und beruhigt spürbar. Zwei bis fünf Wiederholungen reichen. Du wirst oft merken, wie Stirn und Zunge loslassen, der Bildschirm etwas weniger drängend wirkt und Prioritäten klarer erscheinen, ohne dass du dich dabei anstrengst.
Atme vier Sekunden ein, halte vier, atme vier aus, halte wieder vier. Zähle still, schaue weich in mittlere Entfernung und erlaube den Schultern, schwer zu werden. Beginne mit drei Runden, passe die Länge an deinen Komfort an. Wichtig ist Gleichmäßigkeit und Sanftheit, nicht Heldentum. Spüre, wie Ruhe und Struktur gleichzeitig entstehen und dein Kopf leichter zwischen Aufgaben wechseln kann.
Atme ruhig durch die Nase ein und lasse doppelt so lange durch einen schmalen Mundspalt aus. Die Lippenbremse verlangsamt den Luftstrom, aktiviert Beruhigung und stabilisiert die Atemwege. Ideal bei innerem Drang, alles sofort erledigen zu müssen. Nach ein bis zwei Minuten wirkt die Umgebung weniger bedrohlich, To-dos werden sortierbar, und du gewinnst wieder die Haltung, die zu deinen eigentlichen Prioritäten passt.
Schließe die Augen oder senke den Blick. Frage dich ruhig: Wie atme ich, wo sitze ich, was will ich hier wirklich tun. Bemerke eine Sache, die weicher werden darf. Atme zweimal länger aus. Öffne die Augen, wähle den nächsten kleinen Schritt. Du trainierst, dich selbst zu führen, statt dich von äußeren Dringlichkeiten herumziehen zu lassen.
Erlaube dir, Mikropausen nicht zu rechtfertigen. Sie sind Bestandteil guter Arbeit, wie Abspeichern oder Versionieren. Wenn Schuldgefühle auftauchen, begrüße sie und atme länger aus. Frage: Unterstützt mich das gerade wirklich. Meist löst sich das Ziehen im Bauch, und du kannst wieder in Kontakt mit dem eigentlichen Sinn der Aufgabe treten, statt nur Durchhalten zu spielen.
Notiere morgens eine Intention, mittags einen Eindruck, abends eine Beobachtung. Drei Zeilen genügen. Halte fest, welche Mikropause dir half und wie sich Fokus oder Stimmung veränderten. Nach einer Woche erkennst du Muster, die motivieren. Teile gerne deine Erfahrung mit uns, damit andere profitieren, und abonniere unsere Updates, um neue kurze Übungen und Erinnerungen direkt zu erhalten.